Einsparpläne beim Elterngeld und Unterhaltsvorschuss sind inakzeptabel
Dortmund, 14.07.2026. Der Sozialdienst katholischer Frauen (SkF) Gesamtverein wendet sich entschieden gegen die Pläne von Bundesfamilienministerin Prien ausgerechnet beim Elterngeld und dem Unterhaltsvorschuss für Alleinerziehende Einsparungen vorzunehmen.
„Die Pläne treffen Alleinerziehende sowie Familien mit geringerem und mittlerem Einkommen besonders hart und erschweren die Entscheidung für Kinder zusätzlich“, warnt Yvonne Fritz, SkF Vorständin, „schon heute erhöhen Kinder das Armutsrisiko für Eltern. Die geplanten Kürzungen verschlechtern die Teilhabechancen von Kindern aus Familien mit mittlerem und geringem Einkommen und schwächen damit langfristig auch unsere Gesellschaft und Wirtschaft.“ Da rund 85 Prozent der Alleinerziehenden Frauen sind, würden die geplanten Kürzungen vor allem sie treffen. Statt die wirtschaftliche Unabhängigkeit von Frauen zu stärken und Kinderarmut wirksam zu bekämpfen, verschärfen die Maßnahmen die finanzielle Belastung von (alleinerziehenden) Müttern und ihren Kindern.
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