Der Tag der Wohnungslosen stand am 11.09.26 unter anderem ganz im Zeichen der Sichtbarkeit von Frauen in der Wohnungsnotfallhilfe. Die Träger*innen der Wohnungsnotfallhilfepräsentierten sich mit bunten, machmit-orientierten Aktionen und nutzten „die Bühne“ für ein klares Bekenntnis zu den spezifischen Bedarfen (Fachberatungsstellen, StreetWork und Tagesstätten – vor allem für Frauen!)

Inhalt des Events

  • Auf der Bühne wurden die Forderungen der Praxis sichtbar: sichere, gendersensitive Unterkünfte, verlässliche Anlaufstellen und individuelle Unterstützungsangebote.
  • Durch Mitmach-Aktionen erhielten Besucherinnen und Unterstützerinnen direkte Einblicke in Hürden, die Menschen in der Wohnungsnot betreffen.
  • Der Tagestreff Femmetastisch erläuterte, welche Strukturen und Angebote dringend aufrechterhalten werden müssen, um geschlechtsspezifische Belastungen zu reduzieren.

Aussage aus dem Interview auf der Bühne
„Frauen in der Wohnungsnot brauchen sichere Räume, Zuwendung und klare Wege aus der Not. Unsere Bedarfe reichen von verlässlicher Unterbringung über konkrete Unterstützung im Behörden-Dschungel bis hin zu Gewaltprävention und seelischer Heilung.“

Ausblick
Der Tagestreff Femmetastisch betont die Notwendigkeit einer engen Vernetzung zwischen Trägern, Betroffenen und Unterstützerinnen. Ziel ist es, geschlechtsspezifische Hürden in der Wohnungsnotfallhilfe dauerhaft zu reduzieren und nachhaltige Lösungen zu ermöglichen.