Sozialdienst katholischer Frauen e.V., Diözese Rottenburg-Stuttgart · SKF

Willkommen beim Sozialdienst katholischer Frauen e.V. Diözese Rottenburg-Stuttgart

Der Sozialdienst katholischer Frauen e.V. Diözese Rottenburg-Stuttgart (SkF) ist Teil eines bundesweit tätigen Verbandes von engagierten und couragierten Frauen, die sich für eine Verbesserung der Lebenssituation und die Chancengleichheit von benachteiligten Frauen, Kindern, Jugendlichen und Familien einsetzen. Als Frauenfachverband im Caritasverband bietet der SkF Stuttgart besondere Unterstützungs- und Beratungsangebote für junge Mütter, Alleinerziehende und für Frauen in Wohnungsnot.

Kita-Aktion zur OB-Wahl 2020 - #aufdenLatz

Kita-Aktion zu OB-Wahl 2020 / Auf den LatzEin Bündnis von Stuttgarter Kita-Trägern (evalino, In Via, SkF, St. Josef und Caritasverband Stuttgart) startet diese Woche zur Stuttgarter OB-Wahl die Aktion #aufdenLatz , um auf die politischen Herausforderungen von Kinderbetreuung und Kitas aufmerksam zu machen: Wir wollen, dass die Kita-Politik in Stuttgart zur "Chefsache" wird! Viele Forderungen von freien Kita-Trägern - gleiche Förderung wie städtische Kitas oder mindestens 100% Personalkostenförderung, gleiche Elternbeiträge, eine gemeinsame Fachkräfteoffensive - wurden von der Kommunalpolitik in den letzten Jahren nur unzureichend gelöst. Der Ausbau an Plätzen, seit Jahren fehlen rund 5.000 Plätze im U-3-Bereich, und der Fachkräftemangel wird immer größer.  

Das Bündnis will den Kandidat*innen zur OB-Wahl 2020 die Forderungen von Eltern, Erzieher*innen und Kita-Trägern "auf den Latz" schreiben. Alles was auf der Facebook-Seite dazu gepostet wird oder in Kitas "auf den Latz" - die Mitmachaktion für Eltern - geschrieben wird, wird in fünf Einzelveranstaltungen mit den Kandidat*innen diskutiert. 

Die Gespräche mit den OB Kandidat*innen in den Kitas finden coronabedingt mit einer begrenzten Anzahl von Personen statt. Es werden jeweils Erzieher*innen, Eltern und Vertreter*innen der Kitaträger daran teilnehmen. Im Anschluss werden wir die Aussagen der Politiker*innen aus den Veranstaltungen auf Facebook veröffentlichen.

Liga der Wohlfahrtspflege Stuttgart fordert Corona-Zuschlag für Geringverdiener*innen

Offener Brief der Liga der WohlfahrtspflegeDie Bewältigung der Corona-Pandemie überfordert Familien und Alleinstehende mit schmalem Geldbeutel. Deshalb fordert die Liga der Wohlfahrtspflege für Geringverdiener*innen einen Corona-Zuschlag und eine offensive Information der Stadt zum "Sozialschutz-Paket". 

Viele Familien und Alleinstehende mussten bereits Anträge auf die Gewährung von Nothilfen in den Beratungsstellen der freien Träger stellen. Und die Zahl der Notleidenden wird aller Voraussicht nach weiter steigen. Die Sorge besteht, dass immer mehr Menschen in absolute Armut geraten.

Die Liga der Wohlfahrtspflege Stuttgart hält es deshalb für dringend erforderlich, dass die Landeshauptstadt Stuttgart einen freiwilligen „Corona-Zuschlag“ für die Bonuscard-Berechtigten in der Stadt Stuttgart gewährt. Der Vorschlag der Liga zielt auf einen monatlichen Zuschuss in Höhe von 150 € für jeden bonuscardberechtigten Haushaltsvorstand und von zusätzlich 100 € für jede*n weitere*n BC-Berechtigte*n im Haushalt. Eine solche Zusatzleistung würde es auch Geringverdiener*innen ermöglichen, sich in angemessener Form vor einer Infektion und den hiermit verbundenen Folgen zu schützen. Und er würde vor massiver finanzieller Not bewahren.

Die Liga der Wohlfahrtspflege Stuttgart steht mit dieser Forderung nicht allein. Auf der Bundesebene sprechen sich Caritas und Diakonie für eine derartige, befristet gewährte Zusatzleistung aus. In der aktuellen Krisensituation, sind  die  Kreise und kreisfreien Städte gefordert,  rasche und umfassende Hilfe für ihre Bürger*innen zu zu leisten.

Die Liga der Wohlfahrtspflege Stuttgart hält überdies eine offensive Informationspolitik der Landeshauptstadt Stuttgart zu den mit dem „Sozialschutz-Paket“ zwischenzeitlich in Kraft getretenen Erleichterungen von hoher Bedeutung, wie z. B.:

-  Erwerbsfähige Leistungsberechtigte müssen nicht mehr persönlich beim zuständigen Jobcenter vorsprechen, sondern können in der Regel formlos (telefonisch, per Mail) Kontakt aufnehmen.

-  Anträge auf Arbeitslosengeld II dürfen telefonisch oder online gestellt werden.

-  Die Weiterbewilligung der Leistungen erfolgt nunmehr automatisch nach dem Auslaufen der bisherigen Bewilligungsfrist und verlängert sich bei Bedarf um einen weiteren Bewilligungszeitraum.

-  Für erwerbstätige Eltern mit geringem Einkommen (z.B. durch Kurzarbeit) gibt es Erleichterungen beim Zugang zum Kinderzuschlag, der zusätzlich zum Kindergeld fließt: Einstweilen wird bei diesem Antrag behördlicherseits nur noch das Einkommen des letzten Monats und nicht der letzten sechs Monate wie bislang geprüft.

-  Für zunächst sechs Wochen werden 67 % des Lohns (höchstens 2.016 € mtl.) über den Arbeitgeber weitergezahlt, wenn Eltern ihre Kinder unter zwölf Jahren wegen geschlossener Kitas und Schulen zu Hause betreuen müssen.

-  Mieter*innen darf in den nächsten drei Monaten nicht gekündigt werden, wenn sie wegen der „Corona-Krise“ ihre Miete nicht zahlen können. Die Verpflichtung zur Weiterzahlung der Miete bleibt allerdings weiterhin bestehen.

-  Wer die Rechnungen für Strom, Gas, Telekommunikation und auch Wasser krisenbedingt aktuell nicht zahlen kann, dem gegenüber soll aktuell keine Liefersperre ausgesprochen werden.

Die Liga der Wohlfahrtspflege Stuttgart fordert:

-  Die Einführung eines sofortigen freiwilligen „Corona-Zuschlags“ für Bonuscardberechtigte sowie

-  eine offensive Information der Stadt für Geringverdiener*innen zum erleichterten Antragsverfahren im Rahmen des "Sozialschutz-Pakets“.

Solidarität muss in der Stadtgesellschaft gerade auch den schwächsten Mitbürger*innen gegenüber gelten, die sich nicht selbst zu Wort melden können, um auf ihre desolate Lage hinzuweisen. Jede Kette ist nur so stark wie ihr schwächstes Glied.

Mit folgendem Brief hat sich die Liga der Wohlfahrtspflege Stuttgart deshalb an Oberbürgermeister Kuhn, Bürgermeisterin Dr. Sußmann und alle Mitglieder des Stuttgarter Gemeinderats gewandt: Offener Brief mit den Forderungen der Liga der Wohlfahrtspflege Stuttgart



Landesfrauenrat Baden-Württemberg zum Equal Pay Day 2020 - 21 Prozent Gender Pay Gap sind genau 21 Prozent zu viel!

Pressemeldung des Landesfrauenrats vom 17. März 2020

Der Gender Pay Gap markiert symbolisch die geschlechtsspezifische Lohnlücke, also den prozentualen Unterschied im durchschnittlichen Bruttostundenverdienst von Frauen und Männern. 21 Prozent beträgt diese Lohnlücke aktuell und das sind genau 21 Prozent zu viel! Nach wie vor belegt Deutschland mit diesem Ergebnis einen der hinteren Spitzenpositionen im europäischen Vergleich. 

Dass Frauen in ihren Berufen schlechter bezahlt werden als Männer entspricht seit langem der traurigen Realität. Die Erwerbstätigkeit von Frauen tritt häufig hinter der Familienarbeit, Kindererziehung und Angehörigenpflege zurück. Um diese Aufgaben zu bewältigen, kann eine Vielzahl von Frauen deshalb nur in eine Teilzeitstelle auf den Arbeitsmarkt zurückkehren. Dazu kommt, dass Frauen zu großen Teilen in schlechter bezahlten Berufsbranchen als Männer arbeiten, insbesondere im Gesundheits- und Sozialwesen, dem Handel, der öffentlichen Verwaltung und im Bereich Erziehung und Unterricht.

Dass Frauen auch jenseits ihrer Erwerbstätigkeit benachteiligt sind, hat erst in den letzten Jahren Einzug in die Debatte gehalten. „Diese Benachteiligung besteht aus der Tatsache, dass die weibliche Mehrarbeit im familiären Umfeld, im Freundeskreis und auch am Arbeitsplatz keine Entlohnung und nur eine geringe Wertschätzung erfährt. Die unzähligen „kleinen Tätigkeiten“, die Frauen täglich jahrein jahraus verrichten und die das Fundament einer solidarischen Gesellschaft bilden, werden als selbstverständlich wahrgenommen und eingefordert“, so Prof. Dr. Anja Reinalter, die Erste Vorsitzende des Landesfrauenrates Baden-Württemberg in Stuttgart.

Zu der bestehenden ungleichen Bezahlung der Erwerbsarbeit von Frauen und Männern addiert sich die unbezahlte, oft aufreibende und strapaziöse Care-Arbeit im Privaten. „Das durch die Teilzeitarbeit, durch Unterbrechung der Erwerbsbiographie und durch geringfügige Beschäftigungen bedingte niedrige Einkommen führt zu einer niedrigen Rente im Alter und davon sind Frauen besonders oft betroffen“, betont Prof. Dr. Anja Reinalter, „nicht nur Alleinerziehende, sondern auch alleinstehende Frauen sind zum Teil viel häufiger vom Armutsrisiko betroffen als Männer. Frauen erhalten in Deutschland im Durchschnitt nur knapp 53 % der Renteneinkommen der Männer“.

Der Landesfrauenrat mahnt anlässlich des Equal Pay Day 2020 eine Abschaffung der Entgeltungleichheit und eine angemessene Anerkennung der privat geleisteten Sorgetätigkeiten an, die sich endlich auch in Entlohnung niederschlagen muss. Denn Geschlechtergerechtigkeit ist eine wesentliche Voraussetzung für eine freiheitliche Demokratie.

Kontakt: Corinna Schneider, Beauftragte für Öffentlichkeitsarbeit Landesfrauenrat, Telefon: 0711/621135

SkF fordert bundesweites Paritätsgesetz

Gleiche Chancen von Frauen und Männern in der Politik

Dortmund, 05.03.2020. Anlässlich des Internationalen Frauentages am 8. März fordert der Sozialdienst katholischer Frauen (SkF) ein bundesweites Paritätsgesetz. In zehn europäischen Staaten ist dies bereits umgesetzt. Ein Paritätsgesetz stellt sicher, dass Parteien Frauen und Männer im selben Umfang und an gleichwertigen Positionen zu Wahlen aufgestellt werden. Es geht um das verfassungsrechtlich verbürgte Recht von Frauen, in gleichem Maß wie Männer nominiert zu werden, und um die tatsächliche Chancengleichheit von Kandidatinnen.

Nach wie vor ist die Politik männlich dominiert. Auch hundert Jahre nach Einführung des Frauenwahlrechts fehlt es immer noch an der gleichberechtigten demokratischen Teilhabe von Frauen. Bis heute waren in jedem deutschen Parlament, egal ob im Bundestag, den Landtagen oder den Städte- und Gemeinderäten, Männer in der Mehrheit – und zwar flächendeckend. Zuletzt ging der Frauenanteil im Bundestag und in zahlreichen Länderparlamenten sogar wieder zurück und liegt derzeit bei ca. 30 Prozent.

„Parteien können sich nicht damit rechtfertigen, dass sie mehr männliche als weibliche Mitglieder haben", betont SkF Bundesvorsitzende Hildegard Eckert. „Sie müssen sich vielmehr fragen lassen, warum das so ist und was sie dagegen tun können."

Gemeinsam mit anderen Frauenorganisationen fordert der SkF, die anstehende Wahlrechtsreform zu nutzen, um die längst überfällige Einführung der Parität in Parlamenten umzusetzen.

Der SkF unterstützt mit rund 10.000 Mitgliedern und 9.000 Ehrenamtlichen sowie 6.500 beruflichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in bundesweit 138 Ortsvereinen Frauen, Kinder, Jugendliche und Familien, die in ihrer aktuellen Lebenssituation auf Beratung oder Hilfe angewiesen sind. Sein Angebot umfasst u. a. 120 Schwangerschaftsberatungsstellen, 91 Betreuungsvereine, 38 Frauenhäuser, 40 Kinder- und Jugendhilfeeinrichtungen, 36 Kindertageseinrichtungen, 34 Mutter-Kind-Einrichtungen, 31 Dienste der Kindertagespflege sowie 22 Adoptions- und 35 Pflegekinderdienste. Der SkF ist Mitglied im Deutschen Caritasverband.

Der Inner Wheel Club unterstützt den Tagestreff Femmetastisch

Seit vielen Jahren unterstütz der Inner Wheel Club Stuttgart den Tagestreff FEMMETASTISCH mit Spenden. In der derzeitigen Ausnahmesituation aufgrund der „Corona-Pandemie“ hilft der Club den Frauen, dass sie die Hygienevorschriften einhalten können. Die Frauen haben oft nicht das Geld, teures Desinfektionsmittel und Masken zu bezahlen. Mit handmade Masken und Desinfektionsmittel helfen sie den Frauen, sich vor einer Infektion zu schützen.
Wir bedanken uns ganz herzlich für die tolle Spende


Vera Lange-Glatthaar, Ingrid Stoll FEMMETASTISCH und Romy Hartmann-Stumpp bei der Übergabe

 

Bürgerstiftung Stuttgart ermöglicht die  Erreichbarkeit von wohnungslosen Frauen 

Der Tagestreff Femmetastisch für Frauen in Wohnungsnot bietet in Stuttgart seit über 27 Jahren einen sicheren Ort für Frauen in besonders schwierigen Lebenssituationen. Das Angebot umfasst die alltagspraktische Versorgung (zum Beispiel Mittagstisch, Schlafmöglichkeiten oder Kleidershop) sowie Begleitung und Weitervermittlung in das Hilfesystem. Wohnungslose Frauen können Femmetastisch auch als Postadresse nutzen. Mit Unterstützung von Ehrenamtlichen werden zudem Bildungs- und integrative Angebote durchgeführt wie PC- und Sprachkurse, Kreativprojekte, Ausflüge oder der Besuch von Kulturveranstaltungen.

Durchschnittlich 40 Frauen nutzen täglich die Angebote des Tagestreffs Femmetastisch. Aufgrund der Corona-Pandemie und der damit verbundenen Schutzmaßnahmen mussten jedoch die Öffnungszeiten stark reduziert und die Treffmöglichkeit komplett ausgesetzt werden. Das bedeutet, dass ein wichtiger Aspekt des Tagestreffs wegfällt: das soziale Miteinander, der Austausch und die unkomplizierte Kontaktaufnahme und dadurch gewährleistete niederschwellige Hilfestellung.

Derzeit können die Frauen nur zwischen 12:00 und 13:00 Uhr ein kostenloses Vesper erhalten und sich in dieser Zeit anmelden für Angebote der Daseinsvorsorge wie duschen oder Wäsche waschen. Grundsätzlich ist diese Anmeldung auch außerhalb dieses Zeitfensters telefonisch möglich, allerdings besitzt ein Großteil der Frauen kein eigenes Mobiltelefon. Infolgedessen ist es nur noch sehr eingeschränkt möglich, die Frauen außerhalb der reduzierten persönlichen Kontaktzeiten zu erreichen und ihnen Unterstützung zu gewährleisten.

Die Bürgerstiftung Stuttgart hat dem Tagestreff Femmetastisch 15 Smartphones für die Besucherinnen gespendet. Dadurch haben wir nun die Möglichkeit, mit den Frauen in Kontakt zu bleiben, und sie können sich auch an uns wenden, wenn sie Hilfe benötigen oder einfach nur ein Gespräch suchen. Dadurch kann die Verbindung zu den Frauen aufrecht erhalten werden, und wir bedanken uns im Namen der Frauen für diese großartige Spende!


Es geschieht nichts Gutes - außer man tut es 

Ludwigsburger Firma spendet hochwertige Baby- und Frauenkleidung

Unter dieser Überschrift hat uns die Firma Jung aus Ludwigsburg hochwertige Baby- und Frauenkleidung angeboten. Die großzügige Spende stammt aus einer Insolvenzmasse, die von der Firma abgewickelt wurde.Henriette Hummel und Sevnja Gruß mit gespendeter Kinderkleidung

Wir staunten nicht schlecht, als wir beim Abholen der Waren den SkF-Bus bis oben hin mit diverser Kleidung in bester Öko-Qualität beladen konnten. Für unsere jungen Mütter in der Schwangerschaftsberatung bekamen wir original verpackte Still-BHs und Baby-Tragetücher. Die Spenden kommen direkt bedürftigen schwangeren und alleinerziehenden Frauen in Notsituationen zugute, die sich häufig in prekären Lebenssituationen befinden. Sie erhalten bei uns Beratung und Unterstützung bis zum 3. Lebensjahr des Kindes. Auch an die Mütter in unserem Projekt Mirjam, das mehrfach belasteten Frauen von der Schwangerschaft bis zum zweiten Geburtstag des Kindes Hilfe bietet, werden die Spenden weitergegeben. Einen weiteren Teil haben wir an unsere Mutter-Kind-Einrichtung Paulusstift in der Ottostraße weitergeleitet.

Über schöne T-Shirts, Unterwäsche und Pullover in bunten Farben freuen sich die Besucherinnen unseres offenen Tagestreffs „Femmetastisch“ für Frauen in schwierigen Lebenssituationen sowie die Bewohnerinnen unseres betreuten Wohnens.

Die Firma Jung engagiert sich gesellschaftlich seit vielen Jahren und ist davon überzeugt, dass sich der Wert unserer Gesellschaft nicht nur an wirtschaftlichen Kennzahlen bemessen darf, sondern dass auch Mitwirkung und Übernahme von Verantwortung wesentliche Stützen unseres Gemeinwesens sind. Wir bedanken uns von Herzen für die großzügige Kleiderspende und geben diese gezielt an Frauen und Mütter, die in engen finanziellen Verhältnissen leben, weiter.

Pressemeldung SkF Bundesverband: Istanbul-Konvention vollständig umsetzen

Anlässlich des Internationalen Tages gegen Gewalt an Frauen fordert der Sozialdienst katholischer Frauen (SkF) als Träger von Frauenhäusern sowie Interventions- und Beratungsstellen im Gewaltschutz die Bundesregierung auf, die Istanbul-Konvention vollständig umzusetzen.

Dortmund, 21.11.2019. Im Februar 2018 wurde die sogenannte Istanbul-Konvention in Deutschland ratifiziert. Der SkF weist darauf hin, dass die Bundesregierung anderthalb Jahre nach Inkrafttreten immer noch nicht den dringend notwendigen Aktionsplan zur Umsetzung der Gewaltschutz-Konvention vorgelegt hat. „Wir fordern die Bundesregierung auf, ihren Verpflichtungen aus der Konvention umfänglich nachzukommen und eine kohärente Politik zur Prävention und zum Schutz von Frauen vor allen Arten von Gewalt zu verfolgen“ erklärt Hildegard Eckert, Bundesvorsitzende des SkF.

Aus Sicht des Frauenwohlfahrtsverbandes müssen zeitnah die Einrichtung einer nationalen Koordinierungsstelle und einer unabhängigen Monitoringstelle zur Begleitung der Umsetzung der Konvention erfolgen. Dringenden Handlungsbedarf sieht der SkF als Träger von Frauenhäusern sowie Interventions- und Beratungsstellen vor allem für eine gesetzlich abgesicherte Finanzierung des Hilfesystems. Dazu gehört, Zugang zu Schutzunterkünften und Beratungsmöglichkeiten für alle von Gewalt betroffenen Frauen sicherzustellen. Die andauernde Unterversorgung verhindert, dass Frauen und ihre Kinder Gewaltsituationen entfliehen können.

Zudem fordert der SkF den besseren Schutz von mitbetroffenen Kindern. SkF Bundesvorsitzende Eckert betont: „Wir brauchen dringend mehr Sensibilität von Familiengerichten und Jugendämtern für die Rechte und das Schutzbedürfnis von Kindern nach Vorfällen von geschlechtsspezifischer Gewalt gegen die Mutter. Eine Gefährdung von Frauen und ihren Kindern bei angeordneten Umgangskontakten ist nicht hinnehmbar.“ Der Verband fordert die Bundesregierung auf, die Verpflichtungen der Istanbul-Konvention umzusetzen und sie allen staatlichen und zivilgesellschaftlichen Ebenen besser bekannt zu machen.

Der SkF unterstützt bundesweit mit rund 10.000 Mitgliedern und 9.000 Ehrenamtlichen sowie 6.500 beruflichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in bundesweit 138 Ortsvereinen Frauen, Kinder, Jugendliche und Familien, die in ihrer aktuellen Lebenssituation auf Beratung oder Hilfe angewiesen sind. Sein Angebot umfasst u. a. 120 Schwangerschaftsberatungsstellen, 91 Betreuungsvereine, 38 Frauenhäuser, 40 Kinder- und Jugendhilfeeinrichtungen, 36 Kindertageseinrichtungen, 34 Mutter-Kind-Einrichtungen, 31 Dienste der Kindertagespflege sowie 22 Adoptions- und 35 Pflegekinderdienste. Der SkF ist Mitglied im Deutschen Caritasverband.

Frau Dr. Ruisinger mit Martinusmedaille geehrt 

Bischof Dr. Gebhard Fürst zeichnete Frau Dr. Ruisinger am 10. November 2019 mit der Martinusmedaille aus.

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Foto von links:  Therese Wieland, Markus Heilig, Elisabeth Lang, Bischof Dr. Gebhard Fürst, Dr. Birgit Ruisinger
(Foto: Diözese Rottenburg-Stuttgart)

Geehrt wurde Frau Dr. Ruisinger für ihr soziales Engagement beim SkF und ihren vielfältigen Einsatz für das Wohl von Hilfesuchenden im In- und Ausland. Die Tätigkeit von Frau Dr. Ruisinger ist von großer Empathie und Freundlichkeit geprägt. Mit viel Einfühlungsvermögen, Wertschätzung und Optimismus engagiert sie sich für die unterschiedlichen Menschen und steht für christliche Werte ein. 

Die Martinusmedaille ist eine Auszeichnung der Katholischen Kirche, die für herausragendes ehrenamtliches Engagement und gelebte Nächstenliebe verliehen wird.

Jugendliche engagieren sich beim Kinderhospiz Stuttgart

Jugendliche aus der Kinder- und Jugendhilfe Neuhausen halfen mit bei der Gestaltung des neuen Spielplatzes für das Kinderhospiz in Stuttgart. Das Projekt wurde auf Initiative des KIWANIS Clubs gemeinsam mit dem KuKuk Kultur e.V. und der Kinder- und Jugendhilfe Neuhausen realisiert.

Link zum Bericht KiJu-Projekt Kindehospiz



Fachtag: Traumata bei Frauen in der Wohnungsnotfallhilfe 

In Kooperation von der Stadt Stuttgart und dem SkF fand am 15. Oktober 2019 im Stuttgarter Rathaus ein Fachtag zu Traumata und ihren Folgen für Frauen, die in der Wohnungsnotfallhilfe Unterstützung finden, statt.

Nach der Begrüßung durch die Bürgermeisterin für Soziales und gesellschaftliche Integration,  Dr. Alexandra Sussmann, führte u.a. Traumaexpertin Polina Hilsenbeck aus München mit dem Vortrag "Traumata und ihre Folgen für Frauen in Wohnungsnot" in das Thema ein. Am Nachmittag boten Workshops die Möglichkeit zur vertieften Beschäftigung mit unterschiedlichen Aspekten.

Einweihungsfeier in der Kinder- und Jugendhilfe Neuhausen

(Video Diözese Rottenburg-Stuttgart, Stabsstelle Mediale Kommunikation, Frank Rebmann)

Mit einem feierlichen Gottesdienst, der Segnung der neuen Gebäude durch Bischof Gebhard Fürst und einem Festakt wurden am 21. Juli 2019 die neuen Gebäude der Kinder- und Jugendhilfe Neuhausen eingeweiht. Haus Ariadne, Haus Mathilde und Haus Casimir bieten 41 Wohnplätze für junge Menschen in familienähnlich konzipierten Wohngruppen. In Haus Casimir hat zudem die ambulante Erziehungshilfestelle FiND ihre neuen Räume bezogen. 


Bischof Gebhard Fürst empfängt Vorstand des SkF

Bischof Fürst empfängt Vorstand des SkF
Foto von links: Dr. Stefanie Klein (Vorstandsvorsitzende), Prof. Dr. Monika Sagmeister (2. Vorsitzende), Bischof Gebhard Fürst,
Heike Scherbel (Vorstandsmitglied) und Therese Wieland (Ehrenvorsitzende)

Am 11. April 2019 empfing Bischof Gebhard Fürst den Vorstand des SkF zu einem Gespräch im Haus Stella Maris in Stuttgart. Themen waren u.a. das Engagement des SkF als Ort der konkreten Seelsorge und als Verein der Diözese, die Bedeutung des Ehrenamts und die große Wohnungsnot in Stuttgart.

Rede bei der Demonstration "Mieten runter"

Christel Reuschle-Grundmann, Abteilungsleiterin Offene Dienste beim SkF, sprach am 6. April 2019 bei der Demonstration "Mieten runter" auf dem Stuttgarter Schlossplatz als Vertreterin der Freien Träger der Wohnungsnotfallhilfe Stuttgart.

Hier ihr Redetext:

Auch von uns, den Trägern der Wohnungsnotfallhilfe in Stuttgart, ein herzliches Willkommen auf der Mietendemo. Ich stehe hier für die sozialen Dienste und Einrichtungen der Wohnungsnotfallhilfe in Stuttgart. Insbesondere für die wohnungslosen Menschen, die Bewohnerinnen und Bewohner unserer stationären Einrichtungen und des Betreuten Wohnens.

Diese Frauen und Männer in besonderen sozialen Schwierigkeiten sind aufgrund ihrer sozialen und finanziellen Situation bei der Wohnungssuche mehrfach benachteiligt. Diese Menschen finden auf dem Wohnungsmarkt aus eigener Kraft keine Wohnmöglichkeiten mehr, von Wohnungen möchte ich hier gar nicht reden. Diese Menschen sind auf subventionierte Wohnungen angewiesen. Doch jetzt stehen wir vor dem Scherbenhaufen, den die Politik zu verantworten hat: dem massiven Abbau günstigen Wohnraums durch den Verkauf der staatlich subventionierten Wohnungen und den Wegfall der Preisbindungen.

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Bosch Streichersolisten spielten für Kinder- und Jugendhilfe

Benefizkonzert des Inner Wheel Clubs Esslingen im Filum - Dank für besonderes Engagement!

Am 17. März 2019 fand im Filum in Bernhausen ein vom Inner Wheel Club Esslingen organisiertes Benefizkonzert statt. Die Bosch Streichersolisten spielten zugunsten der Kinder- und Jugendhilfe Neuhausen. Über 300 Gäste waren begeistert und die Kinder- und Jugendhilfe freut sich über Spenden in Höhe von 3950 €. Unser herzlicher Dank gilt den Bosch Streichersolisten und dem Inner Wheel Club Esslingen für einen besonderen Abend und die großherzige Unterstützung von Kindern und Jugendlichen.

 

 
 
 
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